Was, wenn das Motorrad kippt?

Tanja Frei

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Was, wenn das Motorrad kippt?

„Bist du dir sicher bei diesem Motorrad Tanja? Ich glaube das ist zu schwer für dich.“

Diesen Satz durfte ich mir einige Male anhören. Nicht nur im Hinblick auf meine Strassenmaschine sondern auch für mein Rennstreckenmotorrad. Ich muss hier allerdings zugeben, dass mich jedes Motorrad anfangs komplett überfordert hat, wenn es darum ging, es von A nach B zu schieben. Das zog sich jedoch von wirklich kleinen Motorrädern bis hin zu ganz schweren Brummern durch. Ich hatte einfach generell Angst, dass mir das Motorrad umkippt. Ich sass viel lieber drauf als danebenzustehen.

Ich erinnere ich noch sehr gut an meinen ersten Rennstreckentag. Meine grösste Angst war es nicht auf der Strecke zu fahren, sondern meine Maschine nach dem Fahren wieder hineinzuschieben.

Verrückt? Ja vielleicht! Besonders weil ich mit einigen Jungs unterwegs war, die mir sofort geholfen hätten. Dazu kam, dass ich an dem Tag eigentlich viel mehr Angst vor der nassen Fahrbahn und dem neuen Bike haben sollte. Aber nein: Ich hatte Angst, ich würde mein Motorrad umwerfen.

Ängste kann man selten jemandem wegnehmen und manchmal auch nicht logisch erklären. Man kann sich ihnen aber stellen! Mittlerweile mag ich es gar nicht mehr so gern, wenn jemand anders mein Bike schiebt als ich selbst. Dies habe ich ganz klar einigen Jungs aus unserer Motorrad – Gruppe zu verdanken. An dieser Stelle nochmals ein Shoutout an die Motorrad Community. Jeder hilft dir hier gern. Egal womit!

Wenn du mit ähnlichen Ängsten zu kämpfen hast wie ich, dann schnapp dir einen guten Freund. Lege den «Neutral» ein und schieb dein Motorrad auf einem Platz hin und her. Jemanden dabei zu haben, der noch einspringen könnte, gibt dir hierbei Sicherheit. Du wirst schnell merken, wann dein Motorrad instabil wird. Wo du stehen musst, damit du es auch noch abfangen könntest, falls du doch mal das Gleichgewicht verlierst und ab welcher Rollgeschwindigkeit das Ganze eigentlich ganz einfach ist.

Übrigens, kennt ihr bereits unsere Motorrad – Jerseys von 250 London? Auf der Rennstrecke ziehe ich mir gern ein Motorradjersey über meine Funktionswäsche zwischen den Turns. Das Material ist luftdurchlässig und kühlt dich gut ab an heissen Tagen. Ich persönlich mag eher lockere Kleidung an einem Rennstreckentag und dafür eignen sich die Motorrad – Jerseys perfekt. So muss ich die Funkionswäsche nicht ausziehen aber kann gut etwas drüber ziehen. Das funktioniert natürlich auch auf der Motocross-Strecke, wo die Moto-Jerseys eigentlich hingehören. Sie sehen aber auch so cool aus unter deiner Motorradjacke oder in der Freizeit. Ich ziehe meins gerne zu Shorts an weil mir der Look super gefällt. Sneakers dazu und du hast einen sportlichen Look, der trotzdem deine Leidenschaft repräsentiert.

Hier findest du einige Motorrad – Jerseys aus unserem Sortiment, die ich alle bereits selbst im Kleiderschrank habe.

Wer von euch ist eigentlich Motocrosser? Schreibts mir in die Kommentare! Ich brauche hier definitiv einiges an Nachhilfe. Ein Tag auf dem Motocross-Bike steht auf jeden Fall noch auf meiner To-do Liste. Auf deiner auch? 

Bis bald, T.

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